Drucker Kaputt?

Vielleicht hast du das auch schon erlebt: Dein Drucker steht seit Monaten undekorativ im Weg herum und wird nie gebraucht - jetzt willst du das Konzertticket für heute Abend drucken und es kommt nur dünnes Grau auf dem Papier zustande. Oder die Kiste macht überhaupt keine Anstalten, sich zu bewegen. Was nun?

Druckerprobleme zu Hause sind in den meisten Fällen richtig lästig - wenn man heutzutage schon mal etwas drucken muss, ist es schließlich meistens auch wichtig und dringend. Noch schlimmer ist es im Büro: Hier kann dadurch schon mal der ganze Betrieb lahmgelegt werden.

Wir von kaputt.de wollen dir in diesem Artikel zeigen, was du tun kannst, wenn der Drucker nicht mehr funktioniert, und wie du so gut wie möglich verhindern kannst, dass es überhaupt so weit kommt!

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Drucker Reparatur - Was muss ich wissen?

Ein moderner Drucker kann unter einer Vielzahl unterschiedlicher Defekte leiden - Je mehr Funktionen, desto mehr kann theoretisch natürlich auch kaputt gehen. Aber wer repariert Drucker denn eigentlich? Oft ist aufgrund der Preise ja schnell von einem Neukauf die Rede. Hier erfährst du, was es zu beachten gilt, wenn du dich mit deinem defekten Drucker auseinandersetzen willst.

  • Welches Gerät bzw. welche Art von Drucker du hast, kann auf den ersten Blick vielleicht interessant sein. Je nachdem, ob es sich um einen Laserdrucker, Tintenstrahldrucker oder einen Multifunktionsdrucker ("MFP") handelt, kannst du bestimmte Defekte von vornherein ausschließen oder überprüfen. Die wichtigsten Infos dazu findest du im nächsten Abschnitt.
  • Hast du kürzlich etwas an dem Drucker geändert? Sei es eine Einstellung, neue Patronen, neues Papier oder eine neue Netzwerkverbindung - Tritt der Defekt seitdem auf, kannst du als erstes überprüfen, ob du an dieser Stelle vielleicht einen Fehler finden kannst.
  • Hast du die Gebrauchsanleitung bzw. das Handbuch noch irgendwo? Ein Blick da hinein gibt dir auf jeden Fall Aufschluss über bestimmte Spezifikationen deines Gerätes und in den meisten Fällen liefert der Hersteller direkt Tipps für die Behebung einfacher Fehler. Hast du den Papierkram nicht aufbewahrt oder kannst ihn nicht finden? Dann schau doch mal im Internet - dort kannst du in der Regel das Handbuch für deinen Drucker auch als pdf herunterladen. Hier findest du z.B. die Handbücher für HP, Canon, Epson oder Brother.

Arten von Druckern

Hier stellen wir dir kurz die verbreitetsten Arten von Druckern vor. Je nach Bauart sind unterschiedliche Probleme mit dem Drucker besonders häufig oder kommen eben gar nicht vor.

Laserdrucker Tintenstrahldrucker Multifunktionsdrucker/MFP
Funktionsweise Mithilfe des namensgebenden Lasers wird hier die zu druckende Seite zunächst als elektrische Ladung auf einer Walze gespeichert. Der pulverförmige Toner wird von dieser Ladung angezogen und anschließend auf das Papier "abgerollt", wo er zuletzt durch erhitzen festgeschmolzen wird. Das Papier wird im Tinten(strahl)drucker Stück für Stück bedruckt. Dabei bewegt sich der Druckkopf immer wieder hin und her und trägt die Tinte zeilenweise auf. Je nach Bauart wird die Tinte hierzu entweder durch Hitze oder elektrische Ladung in Bewegung gesetzt - das Ergebnis ist aber das gleiche. Diese Geräte bieten neben der Druckfunktion auch noch Scannen, Kopieren und Faxen an. Es gibt Modelle sowohl mit Laserdrucktechnik als auch Tintendrucktechnik. Heutzutage finden sich die Zusatzfunktionen schon bei vielen günstigen Geräten, Profigeräte bieten darüber hinaus weitere Vorteile.
Vorteile - Sehr scharfe Linien - Ausdrucke beständig gegen Licht, Temperatur und Feuchtigkeit - Guter Farbdruck auf normalem Papier möglich - Toner ist sehr langlebig - Trocknet nicht ein - Für hochwertige Fotos auf Fotopapier geeignet - Für hitzeempfindliches Material geeignet - Geringe Anschaffungskosten - Geringer Stromverbrauch - Keine Luftbelastung - Volle Funktionalität für jeden Anlass - Einstiegsmodelle kaum teurer als Nur-Drucker - Hohe Geschwindigkeit, viele Einstellungsmöglichkeiten und Langlebigkeit bei Profimodellen
Nachteile - Für Fotodruck nicht geeignet - Für hitzeempfindliches Material nicht geeignet - Hoher Stromverbrauch - Luftbelastung durch Tonerstaub und Ozonbildung möglich - Tintenpatronen trocknen bei längerer Nichtbenutzung ein - Hohe Anschaffungkosten für neue Patronen - Ausdrucke nicht immer beständig gegen Licht, Temperatur und Feuchtigkeit - Nicht so schnell wie Laserdrucker - Hochwertigere Modelle sehr teuer und platzintensiv
Preisklasse S/W ab ca. 80€, Farbe ab ca. 140€ S/W und Farbe ab ca. 40€ Einstiegsmodelle ab ca. 50€, Profimodelle >300€

Die häufigsten Fehler und schnelle Lösungen

Keine Verbindung möglich

Egal ob du deinen Drucker über WLAN einrichtest, eine Bluetooth-Verbindung benutzt oder das gute alte USB-Kabel verwendest - irgendwas kann dabei immer schief gehen. Entweder ist es ein Netzwerkfehler, sodass dein Drucker nicht gefunden wird, oder die Software bzw. Firmware will an einem der beiden Enden nicht mitspielen. Wenn es solche Verbindungsprobleme gibt, hilft es oft schon ganz billig, alles einmal komplett von vorne zu machen. Schalte den Drucker noch einmal aus, starte deinen Computer neu bzw. die App, mit der du den Drucker von deinem Handy oder Tablet aus ansteuern möchtest, steck das Kabel noch einmal neu ein und versuche es dann noch einmal.
Bei einer drahtlosen Verbindung zum Drucker stelle sicher, dass diese auch wirklich aktiv ist. Richte im Zweifel die Bluetooth-Verbindung oder WLAN-Verbindung noch einmal neu ein - das Handbuch des Gerätes wird dir sagen wie.

Wenn du vom Computer aus druckst, lohnt es sich auch, in der Systemsteuerung den Druckertreiber noch einmal zu aktualisieren, da manchmal veraltete Versionen zu Fehlern führen. Wenn du es ganz genau machen willst, kannst du hier nachlesen, wie du den Treiber in Windows manuell vollständig entfernst um anschließend eine neue Version von der Herstellerseite herunterzuladen und zu installieren.

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Papierstau oder Probleme beim Papiereinzug

Je nach Bauart kann es ganz schön viele Orte geben, an denen man im Drucker Papier platzieren kann - Eine oder mehrere Schubladen (sogenannte Papierkassetten) für größere Stapel, ein senkrechter Papiereinzug für kleinere Stapel, und bei Multifunktionsgeräten dann auch noch die Scannerauflage bzw. der automatische Papiereinzug für mehrseitige Scanvorlagen. Während des Druckens und Scannens wird das Papier meistens mehr oder minder durch den Drucker gezogen, wobei natürlich mechanisch bedingte Fehler passieren können. Wenn der Drucker das Papier nicht einzieht oder es an irgendeiner Stelle hängen bleibt, spricht man von einem Papierstau. Das kann verschiedene Ursachen haben, von denen die meisten aber zum Glück gut zu beheben sind:

  • Papier falsch eingelegt: Entweder war man zu hastig, hat es mit der Größe des Stapels ein wenig übertrieben oder irgendeine der verstellbaren Papierführungsschienen ist falsch eingestellt - Durch solche Dinge kann es schon mal passieren, dass der Drucker das Papier nicht mehr richtig zu fassen kriegt oder es im schlimmsten Fall falsch einzieht und es dann komplett zerknittert. Überprüfe also am besten immer, oder eben gerade wenn der Papiereinzug nicht klappt, ob du auch alles gerade eingelegt hast und keine Schienen das Papier zu sehr quetschen oder es in die falsche Richtung drücken. Oft ist dein Drucker danach schon wieder zufrieden!
  • Probleme mit dem Papier selbst: Manchmal kann es auch sein, dass das Papier zum Beispiel durch Feuchtigkeit verklebt ist oder von der Beschaffenheit einfach nicht zu deinem Druckermodell passt. In ersterem Fall kannst du prüfen, ob alles schön locker aufeinander liegt, indem du den Stapel einmal durchfächerst. Wenn das Papier richtig nass geworden sein sollte, und sich dann womöglich auch schon gewellt hat, ist leider die Nutzung im Drucker oft nicht mehr möglich. Also gilt auch: Papier immer trocken lagern! Im zweiten Fall müsstest du auf der Verpackung des Papiers am besten schon beim Kauf darauf achten, ob es Hinweise gibt, die die Nutzbarkeit für bestimmte Geräte womöglich einschränken. Wäre ja schade drum, einen ganzen Stapel dann gar nicht benutzen zu können!
  • Defekte oder abgenutzte Rollen: Wenn dein Drucker schon einige Jahre alt ist oder einfach sehr viel benutzt wird, kann es schon mal vorkommen, dass die kleinen Rollen abgenutzt oder verschmutzt sind, die überall für den Transport des Papiers zum Einsatz kommen. Gerade an die außen liegenden Rollen kommst du oft ohne den Drucker groß auseinander bauen zu müssen schon heran. Wenn sie einen schmutzigen Eindruck auf dich machen, reinige sie vorsichtig mit ein bisschen Spiritus oder Alkohol und einem fusselfreien Tuch. Für sehr stark abgenutzte Rollen gibt es von einigen Herstellern inzwischen auch schon Ersatzteile, also wäre hier ein Blick auf die Herstellerseite dein erster Anhaltspunkt.

Blasser oder fehlerhafter Druck

Ein weiterer Klassiker unter den Druckerfehlern: Software und Mechanik tun zwar soweit ihren Dienst, aber das, was am Ende aus dem Drucker rauskommt, ist trotzdem nicht zu gebrauchen. Ein zu blasser Ausdruck kann manchmal je nach Zweck gerade noch toleriert werden, aber spätestens wenn der Druck richtig fehlerhaft ist, kann man meistens das Papier nur noch wegschmeißen oder zum Schmierpapier legen. Die "beliebtesten" Fehler und Probleme sind:

  • Blasser oder kaum noch sichtbarer Ausdruck: Dieses Problem tritt häufiger bei Tintendruckern auf. Die erste Idee ist in diesem Fall natürlich: Die Tintenpatrone ist leer! Natürlich sind die Patronen wirklich nach einiger Zeit leer. Oft liefert die Software des Druckers bzw. die dazugehörige auf dem Computer darüber schon eine Info, die du dir ansehen kannst. In diesem Fall hilft logischerweise nur eine neue, oder die bestehende neu zu befüllen. Bei vielen Modellen kannst du mit dieser Variante Geld und Müll sparen - such doch mal nach einer Druckertankstelle in deiner Nähe. Manchmal kommt ein blasser Druck aber auch gar nicht durch zu wenig Tinte in der Patrone zustande, sondern dadurch, dass die Tinte eingetrocknet ist. Wenn die Füllstandsanzeige eigentlich sagt, dass noch Tinte vorhanden ist, oder die Patrone einfach noch nicht viel benutzt wurde, dann kann das die Fehlerursache sein. Wie oben schon erwähnt, trocknet die Tinte dann ein, wenn nicht regelmäßig gedruckt wird - gerade zu Hause ist das ja oft so. Die Tintenstrahldrucker bieten für diesen Fall eine Druckkopfreinigung an, bei der mit einer kleinen Menge Tinte die Verstopfung herausgespült wird. Wenn es zu stark eingetrocknet ist, kann das allerdings manchmal nicht mehr funktionieren. Dann kann es helfen, die Patrone zu entnehmen und die Düse vorsichtig mit warmem Wasser oder notfalls Alkohol abzuwischen. Führe danach noch einmal das Reinigungsprogramm des Druckers durch. Übrigens sind die an sich viel langlebigeren Tonerkartuschen vom Laserdrucker auch irgendwann einmal leer. Wenn du beim Laserdrucker immer blassere Ausdrücke ohne besondere andere Auffälligkeiten bekommst, ist hier vermutlich auch eine neue Kartusche angeraten.

  • Senkrechte weiße Streifen: Wie auf dem Bild rechts zu sehen, kann es auch vorkommen, dass senkrecht durch den ganzen Ausdruck weiße Streifen auftauchen, wo einfach nichts gedruckt wurde. Dieser spezifische Fehler taucht in der Regel bei Laserdruckern auf. Das kommt dadurch zustande, dass aus verschiedenen Gründen der pulverförmige Toner in der Kartusche nicht mehr gleichmäßig verteilt ist. An diesen Stellen kann dementsprechend nichts mehr auf das Papier übertragen werden. Zum Glück ist die Lösung hier sehr intuitiv: Nimm die Tonerkartusche aus dem Drucker und schüttle sie einmal gut durch. So sollte sich alles Pulver wieder gleichmäßig verteilen und die Kartusche hält noch eine ganze Zeit länger.
  • Farbstreifen oder Flecken: Dieses Problem kann bei jeder Druckerbauart vorkommen. Üblicherweise ist bei Tintenstrahldruckern hieran auch eingetrocknete Tinte Schuld. Gehe einfach vor wie oben beschrieben, um das Problem zu beheben. Auch beim Laserdrucker kann es jedoch zu farbigen Streifen oder Veruneinigungen kommen, wenn sich auf der Trommel zu viel Schmutz oder Tonerreste gesammelt haben. Es gibt bei den meisten Laserdruckern ein automatisches Programm zum reinigen der Trommel, das oft schon ausreicht. Wenn nicht, kannst du die Trommel auch vorsichtig manuell auf größere Verschmutzungen hin überprüfen und diese ggf. vorsichtig entfernen. Nimm hier aber niemals starke Reinigungsmittel oder scharfe Werkzeuge, und warte immer, dass das Gerät richtig abgekühlt ist, wenn du es vorher noch benutzt hast.
  • Falsche oder verschobene Farben: Beim Farbdruck mit Tintenstrahldruckern kann es vorkommen, dass die Druckköpfe nicht richtig zueinander ausgerichtet sind. Das ist allerdings absolut notwendig, damit alle Farbschichten auf dem Papier genau aufeinander landen. Zum Glück gibt es hier auch eine Softwarelösung: Die Drucker sind normalerweise in der Lage, selbstständig die Druckköpfe wieder auszurichten. Klick dich hierzu am besten durch das Menü des Druckers oder lies in der Betriebsanleitung nach. Gleiches gilt auch für Farb-Laserdrucker, hier nennt sich das Verfahren Kalibrierung und kann ebenfalls über das Menü durchgeführt werden.

Druckkopfreiniger

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Professionelle Reparatur

Wenn alles nichts hilft, oder der Defekt tatsächlich komplizierter ist, gibt es natürlich noch die Möglichkeit, deine(n) Drucker professionell reparieren zu lassen. Zwar gibt es hier wenige Einschränkungen, was generell alles repariert werden kann, aber die Problematik hierbei liegt vielmehr im Finanziellen. Eine Reparatur vom Profi kann schon mal richtig teuer werden, deswegen solltest du diese Punkte beachten, wenn du eine in Betracht ziehst:

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  • Das Zauberwort lautet Garantie: Sofern die gesetzliche Gewährleistung (oft als Garantie bezeichnet), oder eine zusätzliche, tatsächliche Garantie vom Hersteller noch läuft, ist eine Reparatur eigentlich immer die richtige Wahl. Du hast in diesem Fall gar keine Kosten und kannst dich auf eine korrekte Fehlerbehebung verlassen.
  • Je teurer der Drucker, desto eher lohnt sich eine Reparatur: Auch wenn keine Gewährleistung oder Garantie mehr vorhanden ist, kann eine Reparatur sich immer noch in vielen Fällen lohnen. Gerade wenn du ein sehr teures Gerät oder sogar gleich mehrere in der Firma (auch gerne mal als "Druckerflotte" bezeichnet), ist eine Neuanschaffung im Vergleich meistens noch teurer - dann ist es immer noch die beste Wahl, den vielleicht recht hohen Preis für eine Reparatur zu investieren, da du dein(e) Gerät(e) dann oft noch jahrelang weiter verwenden kannst. Hier darf auch nicht vergessen werden, dass neue Geräte im Büro o.ä. oft auch mit weiterem Aufwand wie Einrichtung des Systems, Umgewöhnung, Entsorgung der Vorgänger etc. verbunden ist. Im Umkehrschluss heißt das leider auch: War dein Drucker selbst schon sehr günstig, übersteigen Reparaturkosten oft den Kaufpreis eines gleichwertigen neuen Gerätes. Dann fällt die Wahl natürlich eher auf zweiteres, auch wenn dann ein ziemlich großes Stück Elektroschrott übrig bleibt.
  • Kostenvoranschlag: Um herauszufinden, ob sich eine Drucker-Reparatur für dich rechnet, lass dir auf jeden Fall immer einen Kostenvoranschlag beim Reparaturservice geben. Sonst hast du oft keine Chance, selbst einzuschätzen, ob es sich lohnt oder nicht.

Hier findest du Reparaturfirmen für Drucker:

Drucker Reparatur in Berlin

Drucker Reparatur in Hamburg

Drucker Reparatur in Köln

Drucker Reparatur in München


Tipps für die Druckerpflege im Alltag

Beim Drucker gilt wie eigentlich für alles im Leben: Besser vorsorgen als nachher Sorgen! Bei der richtigen Pflege und Wartung im Alltag kann ein Drucker jahrelang problemlos arbeiten. So sparst du am meisten Geld und Ärger und kannst dein Gerät immer zuverlässig benutzen. Die einfachsten und doch wichtigen Tipps für die Wartung findest du hier:

  • Geh vorsichtig mit dem Drucker um. Das sollte eigentlich klar sein, aber natürlich ist das Risiko, dass etwas schief läuft oder kaputt geht, geringer, wenn du deinen Drucker immer vorsichtig bedienst. Bewegliche Teile sollten immer langsam bewegt werden und Papier immer sorgfältig eingelegt und entnommen. Extratipp: Draufschlagen ist tatsächlich auch meistens nicht der beste Umgang.
  • Halte den Drucker sauber. Staub ist ja sowieso überall - und Drucker produzieren zu allem Überfluss auch noch ihren eigenen. Gerade viel benutzte Geräte sollte man daher regelmäßig reinigen. Nicht nur, damit sie schön aussehen, sondern auch, damit klemmende Rollen oder verschmutzte Ausdrucke gar nicht erst zustande kommen.
  • Kaufe das geeignete Zubehör und Material. Richtiges Papier steht für manche Zwecke sogar an erster Stelle, wie z.B. für Fotodruck, aber auch allgemein solltest du darauf achten, dass du das für deinen Drucker richtige Papier benutzt. Gleiches gilt natürlich auch für andere Verbrauchsmaterialien, allen voran Tinte, und (wenn auch seltener) Tonerkartuschen. Achte darauf, dass die Qualität stimmt, denn die Hälfte vom Preis bezahlt zu haben, lohnt sich auch nicht mehr, wenn man das Produkt dann schlichtweg nicht benutzen kann.
  • Bei Tintendruckern: Regelmäßig nutzen! Paradoxerweise sind gerade Tintendrucker im Hausgebrauch häufiger anzutreffen, weil die Geräte selbst meistens günstiger zu haben sind - und das obwohl Tintendrucker eigentlich für seltene Nutzung eher schlecht geeignet sind. Viele Geräte leiden unter dem oben beschriebenen Phänomen, dass die Tinte eintrocknet. Du kannst das vermeiden, indem du alle 2 bis 3 Wochen eine Testseite druckst - viele Geräte bieten diese Funktion schon von sich aus an, ansonsten kannst du natürlich auch einfach selbst irgendeine Seite ausdrucken. Es muss auch keine komplett gefüllte sein.
  • Garantie verlängern: Das fällt zwar nicht wirklich in die Kategorie "Pflege", aber dennoch kann dir eine Verlängerung der Garantie helfen, um gegen eventuelle Defekte abgesichert zu sein. Das ist für hochpreisige Drucker durchaus eine Überlegung wert - immerhin kannst du damit hohe Reparaturkosten einsparen. Eine andere Möglichkeit, vor allem für Firmen und Büros, ist ein Servicevertrag. Viele Bürotechnik-Firmen bieten dabei regelmäßige Wartung und bei Bedarf Reparaturen an, während man selbst dann nur noch die ersten Punkte dieser Liste zu beachten hat.

Entsorgung von defekten Druckern

Dein Drucker ist komplett hinüber oder es lohnt sich nicht, ihn noch mal zu reparieren? Dann gilt es, das kaputte Gerät fachgerecht zu entsorgen. Wie schon zu vermuten, ist ein kaputter Drucker nicht geeignet, um einfach in den Restmüll geschmissen zu werden. Alleine aufgrund der Größe wäre das in vielen Fällen ja auch überhaupt nicht möglich. Und außerdem ist es nicht zulässig: defekte Elektrogeräte müssen aufgrund der wertvollen und für die Umwelt gefährlichen Bestandteile immer korrekt dem Recycling zugeführt werden. Dazu kannst du den alten Drucker entweder zu einem Recyclinghof bzw. Wertstoffhof bringen. Das ist meistens sogar kostenlos. Du kannst ihn auch abholen lassen, was gerade bei sehr großen Geräten oder größeren Mengen Sinn ergeben kann, dann aber leider oft gegen Gebühren. Außerdem kannst du dich an den Hersteller oder einen Elektrohandel wenden. Die Herstellerfirmen nehmen ihre eigenen Geräte in der Regel kostenlos an, manchmal aber nur größere Mengen. Einzelhändler können manchmal aus logistischer Sicht am einfachsten sein, aber nehmen auch nicht immer solche Geräte an. Frag also auf jeden Fall vorher nach, ehe du mit deinem kaputten Drucker auf der Matte stehst!

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Wir hoffen, dir haben unsere Tipps und Infos rund ums Drucker reparieren gefallen. Wir von kaputt.de sind der Meinung, (fast) alles lässt sich reparieren. Hast du ein kaputtes Handy oder Tablet? Dann schau doch mal auf unserer Seite vorbei. Wir suchen dir den besten Reparaturservice in deiner Nähe, oder zeigen dir direkt, wie du es selber machen kannst - mit den passenden Ersatzteilen.

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